Namibia – 06.04.2015

12. Tag – Keetmanshoop – Kalahari (ca. 350 km)

Kalahari – woran denken Sie da? Bestimmt an die gleichnamige Wüste. Doch die Region hat noch viel mehr zu bieten. Der Köcherbaumwald mit seinen 200 – 300 Jahre alten Bäumen ist ein beliebtes Fotomotiv, und das zu Recht: Die bis zu 9 m hohen Bäume sind bizarr anzusehen und verdanken ihren Namen den Einheimischen, die aus der Rinde Köcher für Ihre Pfeile formten. Die Kalahari-Steppe zeichnet sich durch ihren überwiegend feinpulvrigen roten Sand aus und erstreckt sich von Südafrika über Namibia bis nach Botswana und Angola. Am Nachmittag bietet sich Ihnen die Gelegenheit, die Faszination Kalahari hautnah zu erleben. Bei einer Wüstenfahrt erforschen Sie die endlose Weite dieser faszinierenden Landschaft. Oder Sie gestalten den Tag nach Ihren Wünschen und lassen, z. B. in Ihrer Lodge, die Seele baumeln. Die Übernachtung erfolgt in der Region Kalahari.

Die Köcherbäume stehen in einer Landschaft von Lavageröll. Einige dieser Gesteinsbrocken sind fast quadratisch und sehen aus, als ob sie jemand übereinander gestapelt hätte. Diese Gegend wird auch „Spielplatz der Riesen“ genannt. Sehr treffend wie ich finde.

Ankunft in der Kalahari Anib Lodge. Eine sehr schöne Anlage inmitten Grasland und kleinen, roten Dünen. Beim Spaziergang außerhalb der Lodge sollten die Wege nicht verlassen werden, dort leben u.a. Schlangen. Nicht unbedingt meine Lieblingstiere.

Gegen Nachmittag, gegen 16:00 Uhr, geht es mit dem Jeep in die roten Dünen der Kalahari inklusive „Sundowner“.

Die Jeep Safari, aber vor allem der Sonnenuntergang, übertraf alle Erwartungen. Erneut ein Erlebnis welches auf alle Zeiten unvergesslich bleiben wird. Das Spiel zwischen Sonne, Wolken und Natur hätte ein Regisseur nicht besser inszenieren können. Dem Mensch bleibt nur Sprachlosigkeit und Bewunderung, sowie Dankbarkeit so etwas erleben zu dürfen. Was für ein toller Abend!

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